Umzug mit Haustieren stressfrei und sicher gestalten

Posted by verwaltung
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Ein Umzug ist immer aufregend – wird denn alles gutgehen? Wird der Plan eingehalten? Haustiere, die natürlich ebenfalls umziehen, sind auch aufgerüttelt. Doch sie wissen nicht, wie ihnen geschieht. Schließlich fehlt ihnen die menschliche analytische Denkweise.

Hund, Katze oder Meerschweinchen werden erst einmal aus ihrer vertrauten Lebenswelt, aus ihrem Revier herausgezogen und verspüren Angst. Damit können ungewöhnliches Verhalten und Fluchtinstinkte verbunden sein. Um den Umzug für Mensch und Haustier so angenehm wie möglich zu gestalten, beherzigen Sie bitte nachfolgende Tipps.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wenn Sie in eine Mietwohnung ziehen, sollten Sie ein größeres Haustier wie einen Hund oder eine Katze immer mit dem Vermieter absprechen. So kann das Tier in den Mietvertrag offiziell aufgenommen werden. Das verhindert eine Sanktion aufgrund Verletzung des Mietvertrags, schlimmstenfalls droht die Kündigung des Mietverhältnisses. Unabhängig davon muss das Haustier für die Nachbarn erträglich sein. Falls Sie z. B. einen Hund besitzen, der viel kläfft und die Wohnung nur durch dünne Wände vom Nachbarn getrennt ist, kann Lärmbelästigung (egal zu welcher Uhrzeit) geltend gemacht werden. Viele Kleintiere wie Hamster oder Kanarienvögel müssen übrigens nicht angemeldet werden.

Renovierung vorher fertigstellen

Falls Ihr neues Heim noch einen neuen Anstrich benötigt, sollten Sie ihn vor dem Einzug der Haustiere erledigen. Lacke und Farben emittieren noch tagelang ihre Gerüche, teils Schadstoffe, was für Tiere alles andere als angenehm ist. Vorstellbar ist aber auch eine Pflegestelle für die ersten Tage.

Am Tag des Umzuges sollte möglichst wenig Trubel auf die Haustiere übergehen. Eine Katze ist am beruhigsten, wenn sie in einer abgedunkelten Transportbox mit ihrer Lieblingsdecke unterwegs ist. Machen Sie keine Umwege und sperren Sie das Tier in den ruhigsten Raum mit ihrer Katzentoilette, frischem Wasser und etwas Futter ein. Bei offenen Türen oder Balkonen kann der Fluchtinstinkt greifen, deshalb belassen Sie bitte auch Freilaufkatzen in den ersten Tagen in der Wohnung und leinen Sie Ihren Hund beim Gassigehen an.

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