Industrieumzüge München - Produktionsbereiche, Werkstätten und Betriebseinrichtungen verlagern

Ein Industrieumzug kann vieles bedeuten. Manchmal wechselt eine komplette Fertigung in eine neue Halle. Manchmal muss nur ein Produktionsbereich innerhalb eines Werks verlegt werden. Eine Werkstatt bekommt einen neuen Standort, eine Montageabteilung zieht in eine andere Halle oder ein Unternehmen möchte seine Produktionsflächen neu aufteilen. Entsprechend unterschiedlich sind die Aufgaben, die dabei entstehen. ATU Logistik übernimmt Industrieumzüge in München und ganz Bayern für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Zum Umzugsgut können Produktions- und Betriebseinrichtungen, Werkstattausstattung, Regalsysteme, Arbeitsplätze, Lagerbestände und technische Anlagen gehören. Auch die Verlagerung schwerer Maschinen kann Bestandteil eines solchen Projekts sein.

Nicht jede industrielle Verlagerung ist gleich ein kompletter Betriebsumzug

Ein Produktionsbetrieb muss nicht seine gesamte Firma aufgeben, damit ein Industrieumzug notwendig wird. Oft geht es um einen einzelnen Bereich, der innerhalb des Unternehmens einen neuen Platz bekommt. Eine Fertigung wird beispielsweise erweitert und benötigt eine zusätzliche Halle. Eine Montageabteilung wird aus Platzgründen ausgelagert. Zwei Produktionsbereiche werden zusammengelegt oder eine Werkstatt zieht innerhalb eines Gewerbegebiets in ein größeres Gebäude. Auch eine Produktionslinie kann ihren Standort wechseln, während andere Bereiche am bisherigen Platz weiterarbeiten. Solche Umzüge können auf den ersten Blick kleiner wirken als eine komplette Betriebsverlagerung. Die Anforderungen sind deshalb aber nicht automatisch gering. Eine Fertigung lässt sich nicht einfach für mehrere Tage aus dem laufenden Betrieb nehmen, nur weil einige Räume verlagert werden sollen. Gerade bei innerbetrieblichen Umzügen muss deshalb genau geschaut werden, was tatsächlich bewegt werden soll und welche Bereiche währenddessen weiterarbeiten müssen. Ein guter Industrieumzug passt sich an den Betrieb an und nicht umgekehrt.

Produktionsbereiche haben andere Anforderungen als normale Büroräume

In einem Büro lässt sich vieles relativ schnell abbauen und wieder aufstellen. In einer Produktionshalle stehen dagegen häufig Dinge, die fest in den Arbeitsablauf eingebunden sind. Werkbänke, Montageplätze, Werkzeugschränke, Regale, Materialwagen und Betriebseinrichtungen haben ihren bestimmten Platz. Hinzu kommen Maschinen, Vorrichtungen und Arbeitsmittel, die für einzelne Fertigungsschritte benötigt werden. Wird ein solcher Bereich verlagert, sollte die spätere Anordnung am neuen Standort bereits berücksichtigt werden. Ein Montageplatz, der am alten Standort neben dem Materiallager stand, kann nicht ohne Weiteres auf der anderen Seite der Halle stehen, wenn dadurch jeden Tag unnötige Wege entstehen. Auch die Wege von Material und fertigen Produkten können eine Rolle spielen. Wo wird angeliefert? Wo wird produziert? Wo werden die fertigen Teile zwischengelagert? Wo befindet sich der Versand? Ein Industrieumzug kann damit gleichzeitig eine neue räumliche Situation schaffen. Die Aufgabe besteht nicht nur darin, die vorhandene Einrichtung aus einer Halle herauszubekommen, sondern sie am Ziel so bereitzustellen, dass der Betrieb damit wieder vernünftig arbeiten kann.

Werkstätten, Fertigung und Montage: Was alles mit umziehen kann

Eine industrielle Betriebsumgebung besteht aus wesentlich mehr als den großen Maschinen, die sofort ins Auge fallen. In einer Werkstatt können sich über Jahre Werkzeugbestände, Ersatzteile und Verbrauchsmaterial angesammelt haben. Dazu kommen Werkbänke, Schränke, Werkzeugwagen und Regalsysteme. In einem Montagebetrieb stehen dagegen häufig mehrere Arbeitsplätze mit Vorrichtungen, Materialbehältern und speziellen Werkzeugen nebeneinander. Bei einem metallverarbeitenden Unternehmen können zusätzlich Schweißarbeitsplätze, Messmittel, Sägen und weitere technische Einrichtungen vorhanden sein. Auch Lagerbereiche können Bestandteil des Industrieumzugs sein. Rohmaterial, Halbzeuge, Ersatzteile, Verpackungsmaterial oder fertige Produkte müssen gegebenenfalls ebenfalls an den neuen Platz. Bei größeren Mengen hilft eine klare Zuordnung. Wenn beispielsweise mehrere Montagebereiche umziehen, sollten deren Werkzeuge und Materialien nicht zu einem einzigen großen Bestand vermischt werden. Was am alten Standort zusammengehörte, sollte sich am neuen Standort wiederfinden lassen. Das klingt nach einem kleinen Detail. In der Praxis kann genau daran hängen, ob eine Abteilung am ersten Arbeitstag sofort loslegen kann oder erst einmal zwei Stunden nach Werkzeugen und Material sucht.

Industrieumzüge für Maschinenbau, Metallverarbeitung und andere Branchen

Die Anforderungen unterscheiden sich stark danach, was ein Unternehmen produziert. Ein Maschinenbauer bringt andere Dinge mit als eine Druckerei. Eine Metallverarbeitung benötigt andere Betriebseinrichtungen als ein Kunststoffverarbeiter. Im Maschinenbau können Montageplätze, Prüfbereiche, Werkzeuglager und technische Einrichtungen im Mittelpunkt stehen. In der Metallverarbeitung kommen häufig Materialbestände, Schweißtechnik, Bearbeitungsbereiche und Werkzeugausstattung hinzu. Kunststoffbetriebe arbeiten unter anderem mit Produktionsanlagen, Formen, Materiallagern und Peripheriegeräten. Auch Druckereien gehören zu den Betrieben, bei denen eine Verlagerung weit über einen normalen Firmenumzug hinausgehen kann. Druckmaschinen, Schneid- und Falztechnik, Papierlager und Weiterverarbeitung müssen räumlich wieder zusammenpassen. Bei Kfz-Zulieferern, Elektrofertigungen oder technischen Werkstätten kommen wiederum ganz eigene Kombinationen aus Fertigung, Lager und Betriebseinrichtung zusammen. ATU Logistik richtet den Industrieumzug deshalb nicht nach einem festen Schema aus. Welche Bereiche verlagert werden, welche Einrichtungen dazugehören und in welcher Reihenfolge gearbeitet werden kann, hängt vom jeweiligen Betrieb ab.

Wenn schwere Maschinen Teil des Industrieumzugs sind

Bei vielen Industrieumzügen gehören Maschinen zum Gesamtbild. Trotzdem muss nicht jeder Industrieumzug automatisch ein Maschinentransport sein. Manchmal besteht der Auftrag hauptsächlich aus Werkstatteinrichtung, Regalen und Produktionsarbeitsplätzen. In anderen Fällen steht eine schwere Maschine tatsächlich im Mittelpunkt. Wenn Maschinen verlagert werden müssen, kommen zusätzliche Fragen hinzu. Wie wird die Anlage aus ihrer bisherigen Position gebracht? Welcher Weg führt aus der Halle? Gibt es ausreichend Platz vor dem Gebäude? Wie gelangt die Maschine in die neue Halle? Und an welcher Position soll sie dort wieder aufgestellt werden? Bei schweren oder sperrigen Anlagen können geeignete Hebe- und Transportmittel erforderlich sein. Die vorhandenen Möglichkeiten am alten und am neuen Standort müssen deshalb zusammenpassen. ATU Logistik übernimmt auch Maschinentransporte. Dadurch können Maschinen und die übrige Betriebseinrichtung innerhalb eines größeren Industrieumzugs gemeinsam betrachtet und transportiert werden, anstatt mehrere voneinander getrennte Logistikabläufe zu organisieren.

Innerhalb Münchens oder quer durch Bayern

Ein Industrieumzug muss nicht über eine große Entfernung führen. Auch innerhalb Münchens kann ein Produktionsbereich, eine Werkstatt oder eine komplette Halle ihren Standort wechseln. Gerade bei innerstädtischen Gewerbestandorten können Zufahrten, Hallentore, Stellflächen und die Wege innerhalb des Gebäudes eine Rolle spielen. Außerhalb Münchens verändern sich die Bedingungen. Produktions- und Gewerbebetriebe sitzen in zahlreichen Städten und Gemeinden in Oberbayern und ganz Bayern. Eine Verlagerung von München nach Augsburg stellt andere Anforderungen als ein Umzug in ein neues Gewerbegebiet im direkten Umland. Bei einer längeren Strecke kommt zusätzlich die zeitliche Abstimmung hinzu. Besonders bei laufender Produktion kann nicht beliebig früh oder spät angeliefert werden. Die neue Halle muss zum vereinbarten Zeitpunkt bereit sein, damit Betriebseinrichtung und technische Anlagen dort nicht unnötig lange warten. ATU Logistik übernimmt Industrieumzüge in München und ganz Bayern und kann dabei sowohl kleinere innerbetriebliche Verlagerungen als auch umfangreichere Umzugsprojekte begleiten.

Industrieumzüge München - vom einzelnen Bereich bis zum kompletten Standort

Ein Industrieumzug kann mit einer einzelnen Werkstatt beginnen, die in eine größere Halle wechselt. Er kann eine Fertigungslinie oder einen kompletten Produktionsbereich betreffen oder am Ende tatsächlich die Verlagerung eines gesamten Betriebs umfassen. ATU Logistik übernimmt die unterschiedlichen Transportaufgaben, die dabei entstehen können. Dazu gehören Betriebseinrichtungen, Werkstattausstattung, Regale, Lagerbestände und technische Anlagen ebenso wie der Transport schwerer Maschinen. Entscheidend ist nicht die Größe des Unternehmens, sondern das, was an seinem Standort bewegt werden muss. Ein kleiner Fertigungsbetrieb kann logistisch anspruchsvoller sein als ein großes Büro, wenn Maschinen, Werkzeuge, Material und Betriebseinrichtung gemeinsam ihren Platz wechseln. Genau dafür sind Industrieumzüge gedacht: für die Verlagerung von Produktions- und Arbeitsbereichen, bei denen am Ende nicht einfach nur ein Gebäude leer sein soll. Die Ausstattung muss am neuen Standort wieder so zusammenfinden, dass daraus erneut ein funktionierender Betrieb werden kann.

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Welche Arten von Industriebetrieben ziehen überhaupt um?
Bei einem Industrieumzug denkt man schnell an eine große Fabrik mit mehreren Produktionshallen. Das ist natürlich ein typischer Fall, aber längst nicht der einzige. Auch ein mittelständischer Maschinenbauer, eine Metallwerkstatt oder ein Zulieferbetrieb kann einen industriellen Umzug benötigen. Im Maschinen- und Anlagenbau stehen häufig Bearbeitungsmaschinen, Montageplätze, Prüfbereiche und Werkzeuglager im Mittelpunkt. Bei einem Metallverarbeiter kommen beispielsweise Schweißplätze, Dreh- und Fräsmaschinen, Sägen, Pressen, Materiallager und zahlreiche Werkzeuge zusammen. Ein Werkzeugbaubetrieb hat dagegen oft eine Mischung aus CNC-Technik, Messmitteln, Vorrichtungen und einem umfangreichen Kleinteilebestand. In der Kunststoffverarbeitung können Spritzgussmaschinen, Formen, Materiallager und Peripheriegeräte den Umzug bestimmen. Bei einem Automobilzulieferer kommen Fertigungsbereiche, Qualitätsprüfung, Ladungsträger, Vormaterial und Versand hinzu. In der Elektronikfertigung sieht die Situation wieder anders aus: ESD-Arbeitsplätze, Prüfgeräte, Bauteillager und empfindliche Produktionstechnik müssen gemeinsam mit der übrigen Einrichtung an den neuen Platz. Auch Druckereien, Verpackungsbetriebe, Holzverarbeiter, Montagebetriebe, technische Werkstätten und Unternehmen aus der Lebensmittelproduktion können vor einem Industrieumzug stehen. Bei einer Druckerei geht es beispielsweise nicht nur um die Druckmaschine. Papierlager, Schneid- und Falztechnik, Weiterverarbeitung und Versand gehören zum täglichen Ablauf. Bei einem holzverarbeitenden Betrieb können dagegen CNC-Anlagen, Absaugung, Plattenlager und Werkstatteinrichtung entscheidend sein. Deshalb muss ein Industrieumzug nicht an der Größe eines Unternehmens festgemacht werden. Auch ein kleiner Betrieb kann eine Menge spezieller Betriebstechnik besitzen, die sich nicht mit einem gewöhnlichen Gewerbeumzug vergleichen lässt.
Was passiert mit Produktionsanlagen, die fest mit dem Gebäude verbunden sind?
Bei manchen Maschinen beginnt der Umzug bereits mit einer Frage, die auf den ersten Blick gar nichts mit Transport zu tun hat: Wie bekommt man die Anlage überhaupt aus ihrer bisherigen Position? Produktionsmaschinen können verschraubt, verankert oder auf einem eigens vorbereiteten Fundament aufgestellt sein. Dazu kommen häufig Stromleitungen, Druckluft, Absaugungen oder andere Anschlüsse. Bei einer größeren Anlage ist daher nicht damit getan, Stecker zu ziehen und die Maschine aus der Halle zu fahren. Die technische Demontage sollte mit den dafür verantwortlichen Fachleuten abgestimmt werden. Der Maschinenhersteller, ein Servicetechniker oder die Betriebstechnik weiß in der Regel, welche Verbindungen gelöst werden müssen und was bei der späteren Wiederinbetriebnahme zu beachten ist. Danach beginnt die logistische Seite. Wie kommt die Maschine aus der Halle? Welches Tor kann genutzt werden? Reicht die Höhe aus? Gibt es eine Rampe oder muss eine andere Möglichkeit zum Ausbringen geschaffen werden? Am neuen Standort stellt sich die Frage wieder. Dort muss nicht nur Platz vorhanden sein. Der vorgesehene Aufstellort muss auch für die Maschine vorbereitet sein. Gerade bei schweren Produktionsanlagen sollte deshalb nicht erst am Umzugstag überlegt werden, wie die Maschine ihren neuen Platz erreicht. Ein kurzer Blick auf Halle, Tor, Zufahrt und Aufstellfläche kann hier mehr wert sein als eine lange allgemeine Umzugsplanung.
Kann auch nur eine einzelne Fertigungslinie oder Abteilung verlagert werden?
Natürlich. Ein Industrieumzug bedeutet nicht automatisch, dass das komplette Unternehmen den Standort wechselt. Ein Betrieb kann beispielsweise eine Fertigung erweitern und einen Teil der Produktion in eine zusätzliche Halle verlegen. Eine Montageabteilung wird möglicherweise ausgelagert, während die eigentliche Fertigung am bisherigen Standort bleibt. Ebenso kann eine Werkstatt innerhalb eines Werks in ein anderes Gebäude wechseln. Bei einer Fertigungslinie ist besonders interessant, dass die einzelnen Stationen meist zusammengehören. Wird nur eine Station verlagert, muss trotzdem berücksichtigt werden, was davor und danach passiert. Eine Montagelinie kann nicht sinnvoll arbeiten, wenn die benötigten Komponenten weiterhin 200 Meter weiter in der alten Halle stehen. Das gleiche Thema gibt es bei Prüfständen, Werkzeugausgabe, Materialbereitstellung und Zwischenlagern. Ein kleiner Teilumzug kann deshalb organisatorisch anspruchsvoller sein als ein kompletter Umzug eines wenig vernetzten Bereichs. Für Unternehmen kann eine schrittweise Verlagerung trotzdem interessant sein. Ein Teil der Produktion bleibt zunächst bestehen, während ein anderer Bereich bereits am neuen Standort eingerichtet wird. So lässt sich unter Umständen vermeiden, dass die gesamte Fertigung gleichzeitig stillsteht.
Was sollte man bei einem Industrieumzug mit Lagertechnik und Materialbeständen beachten?
Bei einer Produktionsverlagerung wird gerne zuerst an die großen Maschinen gedacht. Sobald die Halle leergeräumt wird, zeigt sich allerdings, wie viel daneben noch vorhanden ist. Da stehen Palettenregale, Fachbodenregale, Werkstattschränke und Materialwagen. In den Fächern liegen Ersatzteile, Werkzeuge, Rohmaterial, Verpackungen und Kleinteile. Dazu kommen möglicherweise Halbfertigprodukte und bereits produzierte Ware. Die Lagertechnik selbst kann mit umziehen. Dann sollte allerdings vorher feststehen, wie sie am neuen Standort eingesetzt werden soll. Ein Regalsystem passt nicht automatisch in jede Halle. Hallenhöhe, Säulen, Türen, Verkehrswege und die Position von Toren können eine andere Aufstellung notwendig machen. Bei den Beständen ist die Zuordnung ein eigenes Thema. Ein Karton mit Ersatzteilen ist nicht besonders hilfreich, wenn nach dem Umzug niemand weiß, zu welcher Maschine oder welchem Produktionsbereich er gehört. Besonders bei größeren Lagern lohnt es sich deshalb, nicht alles einfach als einen einzigen Bestand zu betrachten. Material für die Produktion, Ersatzteile, Fertigwaren und Verpackungsmittel haben unterschiedliche Funktionen und sollten entsprechend wieder auffindbar sein. Bei einem laufenden Betrieb kann außerdem eine Zwischenlösung sinnvoll sein. Ein Teil des Materials geht bereits an den neuen Standort, während andere Bestände noch am bisherigen Platz bleiben. Das muss natürlich zum Produktionsablauf passen.
Welche Rolle spielen Messgeräte, Prüfstände und empfindliche Betriebstechnik?
Nicht jedes wertvolle Gerät in einem Industriebetrieb ist groß und schwer. Gerade bei Mess- und Prüftechnik kann die eigentliche Herausforderung darin liegen, dass die Geräte nach dem Transport weiterhin präzise arbeiten müssen. Dazu gehören beispielsweise Messmaschinen, Prüfstände, elektronische Prüfgeräte oder optische Messtechnik. Auch kleinere Geräte können für einen Betrieb von großer Bedeutung sein, wenn damit die Qualität einer laufenden Produktion kontrolliert wird. Bei solcher Technik sollte vor dem Umzug geklärt werden, ob nach dem Transport eine Kalibrierung oder Funktionsprüfung erforderlich ist. Das kann bei bestimmten Geräten ohnehin Bestandteil der normalen Wartung sein, bei empfindlicher Messtechnik sollte es aber nicht dem Zufall überlassen werden. Auch der neue Standort spielt eine Rolle. Eine präzise Messmaschine benötigt möglicherweise einen geeigneten Untergrund und bestimmte Umgebungsbedingungen. Bei empfindlichen Geräten können Erschütterungen oder andere Einflüsse relevant sein. Die technische Verantwortung bleibt dabei bei der zuständigen Fachabteilung beziehungsweise beim Hersteller oder Servicedienstleister. Für die Logistik ist dagegen wichtig, solche Geräte rechtzeitig zu kennen und nicht zwischen gewöhnlicher Betriebseinrichtung einzuordnen.
Was ist bei einem Industrieumzug innerhalb eines Werks zu beachten?
Ein Umzug über den Hof klingt zunächst nach einer einfachen Sache. Tatsächlich kann ein innerbetrieblicher Industrieumzug ziemlich anspruchsvoll werden. Eine Produktionsmaschine muss vielleicht nur von Halle A nach Halle B. Trotzdem muss sie zunächst aus ihrer bisherigen Position heraus, durch ein Hallentor und über das Werksgelände gebracht werden. Dabei können Bodenunebenheiten, Rampen, enge Fahrwege oder andere abgestellte Betriebsmittel zum Thema werden. Hinzu kommt der laufende Betrieb. Während der Verlagerung fahren möglicherweise Gabelstapler, Lkw und andere Fahrzeuge auf dem Gelände. Andere Produktionsbereiche sollen weiterarbeiten, Lieferungen kommen an und Mitarbeiter müssen ihre normalen Wege nutzen. Bei einer innerbetrieblichen Verlagerung kann deshalb ein genau abgestimmtes Zeitfenster sinnvoll sein. Manche Arbeiten lassen sich außerhalb der Produktionszeiten erledigen, andere müssen mit dem Werksbetrieb koordiniert werden. Interessant ist auch die Größenordnung. Es kann sich um einen einzelnen Arbeitsplatz handeln, um eine Werkstatt, eine Fertigungslinie oder um einen kompletten Produktionsbereich. Eine solche Verlagerung muss also nicht einmal einen Standortwechsel zwischen zwei Städten voraussetzen. Für ATU Logistik gehören deshalb auch innerbetriebliche Verlagerungen zum möglichen Spektrum eines Industrieumzugs. Entscheidend ist nicht die Entfernung zwischen den beiden Hallen, sondern was bewegt werden muss und unter welchen Bedingungen es seinen neuen Platz erreichen soll.